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SUMMARY:Sonderausstellung „Fred Stein und der Spanische Bürgerkrieg“
DESCRIPTION:Eine Kooperation des Deutschen Exilarchivs 1933–1945 der Deutschen Nationalbibliothek und des Stadtgeschichtlichen Museums Leipzig\, in Zusammenarbeit mit dem Fred Stein Archive und der Schaubühne Lindenfels
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SUMMARY:Elizabeth Rosner: Beyond This Forest/Jenseits dieses Waldes
DESCRIPTION:Lesung und Gespräch über die Spuren jüdischer Erinnerung\, Verlust und Weiterleben (dt./engl.)\nMit Elizabeth Rosner\nLesung deutsche Texte: Grigory Stanskiy (DLL)\nModeration: Nora Pester \nElizabeth Rosner ist eine der wichtigsten Stimmen der Zweiten Generation in den USA. Ihr Vater\, ein deutscher Jude aus Hamburg\, war Überlebender des KZ Buchenwald\, ihre Mutter\, eine polnische Jüdin\, überlebte das Ghetto von Wilna. Nach der Befreiung wanderten sie in die USA aus.\nIn „Jenseits dieses Waldes“ verarbeitet Rosner in Gedichten und Prosa die Spuren von Erinnerung\, Verlust und Weiterleben\, aber auch das Ringen um die Bedeutung von Sprache\, Religion und vererbter Erfahrung für ihr Leben als Tochter von Holocaustüberlebenden. Eindringlich und präzise beschreibt sie Bruchstellen der Familiengeschichte\, Sprachlosigkeit sowie Möglichkeiten der Versöhnung; mit ihrem Vater\, aber auch mit Nachfahren der Täter. \nAnmeldung unter rosner@dai-sachsen.de\nVeranstalter: Hentrich & Hentrich\, Deutsch-Amerikanisches Institut Sachsen\, Tamar Germany
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SUMMARY:Workshop „Breslauer\, Seymour\, Unbekannt. Zeitzeugen mit Kamera“
DESCRIPTION:Mit Jane Wegewitz und Tom Weiß (EnterHistory!) \nRudolf Werner Breslauer\, David Robert Seymour\, Unbekannt – zwei Namen\, ein Namenloser\, drei Menschen\, deren Schicksal mit Leipzig und der NS-Zeit verbunden ist\, mit der jüdischen Geschichte der Stadt. Alle drei hinterließen Fotos und Filme\, die heute Zeitzeugnisse von Verfolgung und Flucht\, von Krieg und Widerstand sind.\nNach einer Kurzeinführung in Leipzigs jüdische Stadtgeschichte werden in diesem Workshop Akten und autobiographische Quellen sowie ausgewählte Fotografien\, Filmmaterial und Erinnerungen betrachtet. Daraus entstehen Kurzbiographien sowie Mikro-Hörstücke\, die auf der Projektseite von „ReMembering Leipzig – Jüdische Lebenserinnerungen“ veröffentlicht werden. \nTom Weiß ist Historiker und Religionswissenschaftler und seit 2024 Leiter der Stadtbibliothek Dessau-Roßlau. Jane Wegewitz ist Kulturwissenschaftlerin\, Kunsthistorikerin und Autorin. Seit 2020 ist sie als Referentin der sächsischen Landesarbeitsgemeinschaft Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus tätig. \n19.6.\, 14–18 Uhr\, 20.6.\, 10– 17 Uhr\, 21.6.\, 10– 17 Uhr\nTeilnahme: kostenfrei\, ab 16 Jahren\nAnmeldung: bis spätestens 8. Juni 2026 unter projekt@remembering-leipzig.de
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SUMMARY:Antifaschistische Allianzen gegen den Faschismus. Historische Erfahrungen und aktuelle Herausforderungen
DESCRIPTION:Vortrag und Gespräch mit Bernard Schmid (Autor und Rechtsanwalt) und Kerstin Köditz (ehemalige MdL Die LINKE\, VVN-BdA Sachsen e.V.)\nModeration: Volkmar Wölk (Autor) \nKann uns das historische Bündnis einer antifaschistischen Volksfront während des Faschismus\, z. B. des Front populaire in Frankreich\, politische Ansatzpunkte für aktuelle politische Herausforderungen bieten? Bernard Schmid und Kerstin Köditz diskutieren mit historischem Bezug mögliche antifaschistische Strategien. Sie ergründen Chancen und Widersprüche einer progressiven gesellschaftlichen Allianz mit dem Blick auf die diesjährigen Kommunalwahlen in Frankreich\, insbesondere vor den anstehenden Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern mit einer drohenden AfD-Regierung. \nEine Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung Büro Brüssel\, der VVN-BdA Leipzig und der RLS Sachsen
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SUMMARY:Gefeiert und vergessen? Jüdische und im Nationalsozialismus verfolgte Künstler an der Leipziger Oper
DESCRIPTION:Mit Allmuth Behrendt\, Moderation: Nora Pester \nAllmuth Behrendt erinnert an die vergessenen Stimmen der Leipziger Opernwelt. Sie hat sich auf die Spurensuche nach „rassischer“ und politischer Sanktionierung von Opernschaffenden in Leipzig nach 1933 – und bereits davor – begeben. Im Fokus stehen jüdische Künstler/innen\, die an den Leipziger Theatern wirkten\, bekannte Gesangs-„Helden“ und Publikumslieblinge des Repertoiretheaters. \nEine Veranstaltung im Rahmen der Jüdischen Woche Leipzig
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SUMMARY:„Herr Fischer\, wie tief ist das Wasser?“ Kinder- und Jugendmedien des Exils
DESCRIPTION:Lesung und Gespräch mit Wiebke von Bernstorff\, Burcu Dogramaci\, Finja Zemke sowie der Schauspielerin Nina Heinke \n„Herr Fischer\, wie tief ist das Wasser?“\, ruft der machtlose und verzweifelte Schutzengel des Jungen Karl dem Reedereibesitzer entgegen\, der für den Profit das Leben des jungen Matrosen aufs Spiel setzt. Das Schiff sinkt\, der Junge stirbt\, die Versicherungsprämie ist dem Besitzer sicher. In Margarete Steffins Kinderstück „Wenn er einen Engel hätte“ spiegelt sich die heillose Welt sozialer Ausbeutung\, des Krieges und der Flucht von Millionen Menschen\, in der sich auch viele andere Autorinnen und Autoren von Kindermedien in der Situation des Exils befanden und auch heute wieder befinden. Diese haben sich in den verschiedensten ästhetischen Medien mit der Perspektive und Situation von Kindern im Exil auseinandergesetzt. Im Kontext der aktuellen Ausstellung von Fred Steins Fotos geflüchteter Kinder aus dem Spanischen Bürgerkrieg im Capa-Haus wird die Schauspielerin Nina Heinke aus Texten der Kinderliteratur des Exils lesen. Die Herausgeberinnen des Buches begleiten die Lesung durch exemplarische Ausflüge in die historischen und gegenwärtigen künstlerischen und literarischen Auseinandersetzungen mit dem Exil.
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