• Zuflucht am Rande Europas. Portugal 1933–1945

    Capa-Haus Jahnallee 61, Leipzig, Sachsen

    Mit Sarita Brandt (Übersetzerin), Christa Heinrich (Autorin), Jörg Deventer (Simon Dubnow Institut) Moderation: Nora Pester Portugal ist als Exil- und Transitland für Opfer nationalsozialistischer Verfolgung ein noch wenig bekanntes Kapitel der Exilgeschichte. Das neutrale Land, das selbst von einer nationalistischen Diktatur beherrscht war, wurde im Verlauf des Krieges zum wichtigsten europäischen Fluchttor nach Übersee für […]

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  • „Schicksale“: Mordechai Striglers früher Bericht über die Lager der HASAG im besetzten Polen

    Capa-Haus Jahnallee 61, Leipzig, Sachsen

    Buchvorstellung und Gespräch Mit dem Herausgeber Frank Beer und dem Historiker Martin Clemens Winter In „Schicksale“ berichtet Mordechai Strigler von den letzten Monaten in den HASAG-Werken im besetzten Polen, bis zur Schließung der Munitionsfabrik und der Überstellung der jüdischen Zwangsarbeiter:innen in die HASAG-Lager in Mitteldeutschland im Sommer 1944. Die Lesung aus dem Bericht Striglers wird […]

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  • Freiheit im Fokus. Gerda Taro und Robert Capa in Leipzig

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    Buchpremiere und Gespräch Die Autorin Irme Schaber im Gespräch mit der Verlegerin Nora Pester Die beiden berühmten Kriegsfotografen Gerda Taro (1910–1937) und Robert Capa (1913–1954) verband nicht nur eine besondere Beziehung zueinander, sondern auch zu Leipzig. Gerda Taro war 1929 mit ihrer Familie in die Messestadt gezogen. Hier wurde die junge Jüdin im Kampf gegen […]

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  • Maximilian Strnad: Privileg Mischehe? Handlungsräume „jüdisch-versippter“ Familien 1933–1949

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    Über 11.000 deutsche Juden überlebten den Holocaust, weil sie mit nichtjüdischen Partner:innen verheiratet waren. Deswegen nahm das NS-Regime sie von zentralen Verfolgungsmaßnahmen, Deportation und Vernichtung aus. Im Sprachgebrauch der Nationalsozialist:innen galten sie daher als „privilegiert“. Dennoch war die „Mischehe“ keine Garantie für ein Überleben. Vor allem lokale Behörden gingen immer radikaler gegen die Mischehen vor […]

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  • Yvonne Robel: „Viel Lärm um nichts. Eine Wahrnehmungsgeschichte des Nichtstuns in der Bundesrepublik“

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    Im Sprechen über das Nichtstun verständigen sich Menschen nicht nur über ihr Verhältnis zu Arbeit und Zeit. Vielmehr werden dabei Ideen vom menschlichen Zusammenleben, Einstellungen zu Wohlstand und Konsum sowie Moderne- und Zukunftsvorstellungen ausgelotet. Dies gilt für Auseinandersetzungen über Gammler, Punks und glückliche Arbeitslose ebenso wie für den Blick auf sogenannte „Arbeitsscheue“. Die Historikerin Yvonne […]

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  • Jeffrey Herf: Drei Gesichter des Antisemitismus

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    Buchvorstellung und Gespräch mit Jeffrey Herf (online), den Übersetzern Johannes Bruns und Peter Kathmann, Moderation: Nora Pester. Jeffrey Herf untersucht die theoretischen Ursprünge und die politischen Auswirkungen des modernen Antisemitismus. Dass die antisemitische Ideologie vor politischen Lagergrenzen nicht haltmacht, demonstriert er exemplarisch an der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts: Konservative Revolution, Nationalsozialismus, DDR-Antifaschismus, westdeutscher Antiimperialismus, […]

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  • „Lasst uns das Leben leise wieder lernen“ – Befreiung 1945/46

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    Mit Günther Rüther, Moderation: Hans-Georg Golz. Günther Rüther erzählt in seinem Lesebuch Geschichte mit Geschichten der letzten Kriegsmonate und der unmittelbaren Nachkriegszeit in Deutschland 1945 und 1946 aus der Sicht von Menschen, deren Gedanken und Handeln in Selbstzeugnissen und Berichten überliefert sind. Es entfaltet sich ein Panorama der Erwartungen und Hoffnungen, in denen sich die […]

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  • Jüdischer Widerstand: Benno Neuburgers Warnungen vor dem Holocaust

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    Benno Neuburger, geboren 1871, hat auf Postkarten öffentlich gegen Hitler und den Holocaust protestiert. Am 23. Januar 1942 schreibt er auf eine dieser Karten, die er in verschiedene Briefkästen warf: „Mörder von 5 000 000“. Im Juli 1942 wird er dafür vom „Volksgerichtshof“ zum Tode verurteilt. Die Historiker Bernward Dörner (TU Berlin) und Maximilian Strnad […]

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  • Buchsalon im Capa-Haus: Vom Erinnern und Vergessen

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    Mit Bernd-Lutz Lange und Jacques Schuster Moderation: Nora Pester 80 Jahre nach Kriegsende und der Befreiung vom Nationalsozialismus sprechen der Leipziger Kabarettist und Autor Bernd-Lutz Lange und Jacques Schuster, Chefredakteur der WELT am Sonntag, über ihre Bücher, die heutige Relevanz von Geschichte(n) sowie die Möglichkeiten, aber auch Grenzen von Erinnerung. Von Bernd-Lutz Lange erschien zuletzt […]

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  • Fritz Rudolf Fries: Auf der Suche nach dem verlorenen Paradies. Texte zur Literatur

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    Helmut Böttiger und Thorsten Ahrend präsentieren anlässlich des 90. Geburtstags des 2014 verstorbenen Autors Fritz Rudolf Fries ein druckfertiges, aber noch nicht erschienenes Buch. Fritz Rudolf Fries war nicht nur der Verfasser ureigener Romane (wie etwa der „Der Weg nach Oobliadooh“), auch die Lektüre fremder Texte regte ihn zeit seines Lebens zu originellen Essays an. […]

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  • „Dora Feigenbaum“ – das erste sächsisch-jüdische Kinderbuch aus Leipzig

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    Mit Nora Düwell, Moderation: Nora Pester Dora ist sieben Jahre alt. Sie lebt in Tel Aviv. Weil ihr Vater eine neue Stelle in Leipzig annimmt, zieht die Familie dorthin. Dora ist richtig sauer auf ihre Eltern. Dann aber findet sie es in Leipzig gar nicht so schlecht: das große Kinderzimmer mit dem Hochbett, die neuen […]

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  • „Elsa Oestreicher – Spuren eines (Über)Lebens“ Lesung mit Nina Haeberlin

    Capa-Haus Jahnallee 61, Leipzig, Sachsen

    Elsa Oestreicher, geb. Herz (1878–1962), blickte im hohen Alter in New York auf ein außergewöhnliches Leben zurück – geprägt von Leidenschaft und Verlust, von kulturellem Engagement, Zwang, Neubeginn und Überleben. Als junge Frau war sie in Berlin eine Pionierin ihrer Zeit: Ernährungsberaterin, Kochlehrerin, Autorin von Rezeptsammlungen und eine der ersten Frauen im Rundfunk. Doch mit […]

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