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SUMMARY:„Herr Fischer\, wie tief ist das Wasser?“ Kinder- und Jugendmedien des Exils
DESCRIPTION:Lesung und Gespräch mit Wiebke von Bernstorff\, Burcu Dogramaci\, Finja Zemke sowie der Schauspielerin Nina Heinke \n„Herr Fischer\, wie tief ist das Wasser?“\, ruft der machtlose und verzweifelte Schutzengel des Jungen Karl dem Reedereibesitzer entgegen\, der für den Profit das Leben des jungen Matrosen aufs Spiel setzt. Das Schiff sinkt\, der Junge stirbt\, die Versicherungsprämie ist dem Besitzer sicher. In Margarete Steffins Kinderstück „Wenn er einen Engel hätte“ spiegelt sich die heillose Welt sozialer Ausbeutung\, des Krieges und der Flucht von Millionen Menschen\, in der sich auch viele andere Autorinnen und Autoren von Kindermedien in der Situation des Exils befanden und auch heute wieder befinden. Diese haben sich in den verschiedensten ästhetischen Medien mit der Perspektive und Situation von Kindern im Exil auseinandergesetzt. Im Kontext der aktuellen Ausstellung von Fred Steins Fotos geflüchteter Kinder aus dem Spanischen Bürgerkrieg im Capa-Haus wird die Schauspielerin Nina Heinke aus Texten der Kinderliteratur des Exils lesen. Die Herausgeberinnen des Buches begleiten die Lesung durch exemplarische Ausflüge in die historischen und gegenwärtigen künstlerischen und literarischen Auseinandersetzungen mit dem Exil.
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SUMMARY:Gefeiert und vergessen? Jüdische und im Nationalsozialismus verfolgte Künstler an der Leipziger Oper
DESCRIPTION:Mit Allmuth Behrendt\, Moderation: Nora Pester \nAllmuth Behrendt erinnert an die vergessenen Stimmen der Leipziger Opernwelt. Sie hat sich auf die Spurensuche nach „rassischer“ und politischer Sanktionierung von Opernschaffenden in Leipzig nach 1933 – und bereits davor – begeben. Im Fokus stehen jüdische Künstler/innen\, die an den Leipziger Theatern wirkten\, bekannte Gesangs-„Helden“ und Publikumslieblinge des Repertoiretheaters. \nEine Veranstaltung im Rahmen der Jüdischen Woche Leipzig
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SUMMARY:Antifaschistische Allianzen gegen den Faschismus. Historische Erfahrungen und aktuelle Herausforderungen
DESCRIPTION:Vortrag und Gespräch mit Bernard Schmid (Autor und Rechtsanwalt) und Kerstin Köditz (ehemalige MdL Die LINKE\, VVN-BdA Sachsen e.V.)\nModeration: Volkmar Wölk (Autor) \nKann uns das historische Bündnis einer antifaschistischen Volksfront während des Faschismus\, z. B. des Front populaire in Frankreich\, politische Ansatzpunkte für aktuelle politische Herausforderungen bieten? Bernard Schmid und Kerstin Köditz diskutieren mit historischem Bezug mögliche antifaschistische Strategien. Sie ergründen Chancen und Widersprüche einer progressiven gesellschaftlichen Allianz mit dem Blick auf die diesjährigen Kommunalwahlen in Frankreich\, insbesondere vor den anstehenden Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern mit einer drohenden AfD-Regierung. \nEine Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung Büro Brüssel\, der VVN-BdA Leipzig und der RLS Sachsen
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SUMMARY:Elizabeth Rosner: Beyond This Forest/Jenseits dieses Waldes
DESCRIPTION:Lesung und Gespräch über die Spuren jüdischer Erinnerung\, Verlust und Weiterleben (dt./engl.)\nMit Elizabeth Rosner\nLesung deutsche Texte: Grigory Stanskiy (DLL)\nModeration: Nora Pester \nElizabeth Rosner ist eine der wichtigsten Stimmen der Zweiten Generation in den USA. Ihr Vater\, ein deutscher Jude aus Hamburg\, war Überlebender des KZ Buchenwald\, ihre Mutter\, eine polnische Jüdin\, überlebte das Ghetto von Wilna. Nach der Befreiung wanderten sie in die USA aus.\nIn „Jenseits dieses Waldes“ verarbeitet Rosner in Gedichten und Prosa die Spuren von Erinnerung\, Verlust und Weiterleben\, aber auch das Ringen um die Bedeutung von Sprache\, Religion und vererbter Erfahrung für ihr Leben als Tochter von Holocaustüberlebenden. Eindringlich und präzise beschreibt sie Bruchstellen der Familiengeschichte\, Sprachlosigkeit sowie Möglichkeiten der Versöhnung; mit ihrem Vater\, aber auch mit Nachfahren der Täter. \nAnmeldung unter rosner@dai-sachsen.de\nVeranstalter: Hentrich & Hentrich\, Deutsch-Amerikanisches Institut Sachsen\, Tamar Germany
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SUMMARY:Christoph Kaufmann: Zeppelinbrücke – Die Brücke der Befreiung. Werden und Wandel
DESCRIPTION:Vortrag von Christoph Kaufmann \nAls die Zeppelinbrücke 1915 fertiggestellt wurde\, gab es kriegsbedingt keine große Einweihungsfeier. Die künstlerische Ausgestaltung sollte der verdiente Stadtbaurat Prof. Hugo Licht übernehmen\, der sich aber frustriert zurückzog\, als man hinter seinem Rücken andere Pläne favorisierte. Eine wesentliche Umgestaltung bedeutete der Bau des Fußgängertunnels am östlichen Ufer\, der durch gigantische nationalsozialistische Planungen für eine Aufmarschfläche an der Frankfurter Straße (heute Jahnallee) und das Richard-Wagner-Nationaldenkmal notwendig wurde. Hier sollten breite Marschkolonnen durchziehen. Die Pläne wurden nie vollendet. Bedeutung erlangte die Brücke bei der Befreiung Leipzigs durch US-amerikanische Truppen am 18. April 1945. Robert Capa hielt dieses Ereignis aus kürzester Distanz mit seiner Kamera fest. Derzeit wird die Brücke umfassend saniert.
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SUMMARY:Alexander Walther: Die Shoah und die DDR
DESCRIPTION:Buchvorstellung und Gespräch mit Alexander Walther \nWelche Rolle spielten jüdische Überlebende in der DDR in der kulturellen Auseinandersetzung mit der Shoah und dem Nationalsozialismus? Wie konnten jüdische Verfolgungserfahrungen und antifaschistische Überzeugungen angesichts eines staatlich forcierten Antifaschismus verhandelt und artikuliert werden? Diesen Fragen geht der Historiker Alexander Walther in seinem Buch nach. Ausgehend von Nachlässen und Egodokumenten sowie von Arbeiten u.a. von Arnold Zweig oder Heinz Knobloch zeigt er die Handlungsoptionen und Motivationen jüdischer\, vereinzelt auch nichtjüdischer Akteure und Akteurinnen. Dabei wird das Spannungsfeld zwischen eigensinnigem Handeln und teils parteiloyalen\, mitunter schmerzhaften Zugeständnissen an den Staat untersucht.
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SUMMARY:Kaffee\, Kuchen und Kultur im Capa
DESCRIPTION:Die Ausstellungen „War is Over“ und „Fred Stein und der Spanische Bürgerkrieg“ sind kostenfrei zugänglich. An diesem Sonntag werden zudem Kaffee und Kuchen im Capa-Haus angeboten. \nEintritt frei\nKeine Anmeldung erforderlich
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SUMMARY:Lange Nacht der Museen im Capa-Haus
DESCRIPTION:30-minütige Kurzführungen zu jeder vollen Stunde durch die Ausstellung „War is Over“ über den Kriegsfotografen Robert Capa und seine weltbekannte Fotoserie „Last Man to Die“ sowie durch die Sonderausstellung „Fred Stein und der Spanische Bürgerkrieg“ mit Fotos geflüchteter Kinder und Porträtaufnahmen von Gerda Taro\, anlässlich des Beginns des Spanischen Bürgerkriegs vor 90 Jahren. Letzte Führung um 22.00 Uhr. Mit Getränkeverkauf.
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SUMMARY:Gedenken an die Befreiung Leipzigs durch die US-Armee am 18. April 1945
DESCRIPTION:Gedenkveranstaltung mit Oberbürgermeister Burkhard Jung\, US-Generalkonsulin Jodi Breisler\, Prof. Dr. Ulf-Dietrich Braumann (Initiative Capa-Haus) und Anne Friebel (Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig)\nMusik: Prof. David Timm \nVeranstalter: Initiative Capa-Haus in Kooperation mit der Stadt Leipzig
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SUMMARY:Führung mit Peter Stein durch die Ausstellung „Fred Stein und der Spanische Bürgerkrieg“
DESCRIPTION:Führung mit Peter Stein durch die Ausstellung\nAnmeldung erwünscht unter 0341 / 9651 340 oder stadtmuseum@leipzig.de
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SUMMARY:Sonderausstellung „Fred Stein und der Spanische Bürgerkrieg“
DESCRIPTION:Eine Kooperation des Deutschen Exilarchivs 1933–1945 der Deutschen Nationalbibliothek und des Stadtgeschichtlichen Museums Leipzig\, in Zusammenarbeit mit dem Fred Stein Archive und der Schaubühne Lindenfels
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SUMMARY:„Muster der Propaganda. Filme des Nationalsozialismus“. Buchvorstellung und Autorengespräch
DESCRIPTION:Mit Rainer Rother\, Autor\, Kurator und Filmhistoriker; ehem. Künstlerischer Direktor der Deutschen Kinemathek und Leiter der Berlinale-Retrospektive\nChristiane von Wahlert\, Vorstand Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung\nLea Wohl von Haselberg\, Film- und Medienwissenschaftlerin; Professorin Jüdischer Film an der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF\nModeration: Knut Elstermann\, Filmjournalist \nFür die Nationalsozialisten war der Film ein zentrales Instrument ihrer Propagandastrategie. Nach der Machtübernahme wurde die Filmindustrie rasch gleichgeschaltet; jüdische und politisch missliebige Künstlerinnen und Künstler wurden entlassen\, ausgegrenzt und verfolgt. Spiel- und Dokumentarfilme wurden gezielt zur Verherrlichung des Führerstaates\, zur Konstruktion einer „Volksgemeinschaft“ und zur Umdeutung von Geschichte eingesetzt. Rainer Rother analysiert den Film als wirkungsvolles Medium ideologischer Manipulation. Was können wir aus der kritischen Beschäftigung mit der NS-Propaganda für heute lernen? Wie kann ein zeitgemäßer Umgang mit dem problematischen Teil des deutschen Filmerbes aussehen? \nEine Veranstaltung der Bundeszentrale für politische Bildung im Rahmen von „Leipzig liest“
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SUMMARY:Offener Sonntag im Capa-Haus
DESCRIPTION:Die Dauerausstellung „War is Over“ ist kostenfrei zugänglich. Es werden Kurzführungen angeboten.
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SUMMARY:Zwischen Blockade und Verantwortung. Deutschlands Kandidatur für den UN-Sicherheitsrat
DESCRIPTION:Begrüßung und Einführung: Katharina Dalko\, Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.\nVortrag: Dr. Judith Vorrath\, Stiftung Wissenschaft und Politik\, Berlin \nDer Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ist das zentrale Gremium zur Wahrung von Frieden und internationaler Sicherheit – und steht zugleich so stark unter Druck wie lange nicht mehr. Weltweit nimmt die Zahl bewaffneter Konflikte zu\, geopolitische Spannungen verschärfen sich\, und zugleich fällt es dem Sicherheitsrat immer schwerer\, handlungsfähige Entscheidungen zu treffen. Politische Blockaden\, insbesondere im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine oder dem Konflikt im Nahen Osten\, führen dazu\, dass immer weniger Resolutionen verabschiedet werden und ein breiter Konsens im Gremium zunehmend selten wird. Gerade in einer Zeit\, in der der Sicherheitsrat dringend gebraucht würde\, stößt er an seine Grenzen.\nVor diesem Hintergrund bewirbt sich Deutschland für die Amtsperiode 2027/28 um einen der nicht-ständigen Sitze im Sicherheitsrat. Doch was bedeutet ein solcher Sitz für die deutsche Außenpolitik – und welchen Einfluss kann Deutschland in einem blockierten Gremium tatsächlich ausüben? Welche Prioritäten verfolgt die Bundesregierung\, und welche Erwartungen sind realistisch? Und wie steht es um die dringend diskutierten Reformen des Sicherheitsrats\, die insbesondere unterrepräsentierten Regionen mehr Mitsprache ermöglichen sollen?\nDiesen Fragen widmet sich die Vortragsveranstaltung\, die die globale sicherheitspolitische Lage\, die Arbeitsweise des Sicherheitsrats sowie Deutschlands Rolle und Handlungsspielräume in den Mittelpunkt stellt. Im Anschluss an den Vortrag von Dr. Judith Vorrath wird es Gelegenheit zur Diskussion geben.  \nVeranstalter: Konrad Adenauer Stiftung Politisches Bildungsforum Sachsen  \nAnmeldung: https://www.kas.de/de/veranstaltungen/detail/-/content/zwischen-blockade-und-verantwortung
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SUMMARY:Offener Sonntag im Capa-Haus
DESCRIPTION:Die Dauerausstellung „War is Over“ ist kostenfrei zugänglich. Es werden Kurzführungen angeboten.
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SUMMARY:Buchsalon im Capa-Haus: Neubetrachtungen zu Israel und Palästina
DESCRIPTION:Buchvorstellung\, Lesung und Gespräch mit Andreas Stahl und Peter Kathmann\nModeration: Nora Pester \nMit den deutschen Erstübersetzungen von Benny Morris‘ „Die Geburt des palästinensischen Flüchtlingsproblems“ (Hentrich & Hentrich) sowie Adam Kirschs „Siedlerkolonialismus. Ideologie\, Gewalt und Gerechtigkeit“ (Edition Tiamat) wurden in diesem Jahr grundlegende Werke zum Verständnis der komplexen historischen und gegenwärtigen Zusammenhänge und Akteure im Nahen Osten vorgelegt. Darüber diskutieren an diesem Abend Andreas Stahl und Peter Kathmann von der Gesellschaft für kritische Bildung.  \nEine Veranstaltung im Rahmen des Themenjahres 2025 „Mehr als eine Geschichte. Buchstadt Leipzig“.
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SUMMARY:Netzwerke gegen Hitler und Stalin! Die Pariser Wochenzeitung „Die Zukunft“
DESCRIPTION:Buchvorstellung mit Bernhard Bayerlein und Rhena Stürmer  \nMit der Pariser Wochenzeitung „Die Zukunft“ (1938-1940) gründete KPD-Dissident Willi Münzenberg\, der einflussreichste antifaschistische Organisator und Medienmacher der Zwischenkriegszeit\, gemeinsam mit dem progressiven Katholiken Werner Thormann und französischen Verfechtern der Republik ein visionäres Sprachrohr aller Hitler-Gegner*innen als „Organ der Deutsch-Französischen Union“. Viel mehr als nur eine Zeitung\, entpuppt sich die „Zukunft“ als Klammer für eine Vielzahl offener und geheimer transnationaler Netzwerke von Hitlergegner*innen aller Schattierungen.\nAnhand neuer Archivfunde aus Moskau\, Berlin\, London und Paris erzählt Bernhard Bayerlein eine beinahe untergegangene Geschichte: Die der letzten Kohorte europäischer Freiheitskämpfer*innen vor dem Weltkrieg\, Mittler*innen und Expats zugleich\, die nicht am Scheitern der politischen Parteien 1933 verzweifelten. Er schreibt von Politiker*innen\, Literat*innen\, Wissenschaftler*innen und Kulturschaffenden\, die noch bis in den Zweiten Weltkrieg hinein den Traum von Hitlers Sturz verwirklichen wollten.\nIm Anschluss an die Buchvorstellung sprechen Rhena Stürmer und Bernhard Bayerlein auch über das Erinnern an Willi Münzenberg. Während in Münzenbergs Geburtsstadt Erfurt bislang nur eine kleine Gedenktafel angebracht wurde\, hat die kleine französische Gemeinde Montagne\, in der sich sein Grab befindet\, einen eindrucksvollen deutsch-französischen Erinnerungsort geschaffen: den Willi-Münzenberg-Weg. \nVeranstalter: RLS Sachsen in Kooperation mit der VVN-BdA Leipzig
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SUMMARY:Zwischen Aufbruch und Umbruch. Diplomatische Einblicke in die deutsche Botschaft in Moskau 1989
DESCRIPTION:Mit Christoph Eichhorn\, Diplomat \nIm Herbst 1989 veränderte sich die politische Landkarte Europas grundlegend – mit unmittelbaren Auswirkungen auf Deutschland\, die Sowjetunion und das internationale Machtgefüge. Wie erlebte man diesen historischen Umbruch aus nächster Nähe? Welche diplomatischen Herausforderungen stellten sich in jenen Wochen und Monaten? \nChristoph Eichhorn\, der zur Zeit der friedlichen Revolution als Diplomat an der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Moskau tätig war\, berichtet aus erster Hand von seiner Arbeit inmitten weltpolitischer Umbrüche. In seinem Vortrag schildert Eichhorn seine Eindrücke von den politischen Verhältnissen in der späten Sowjetunion\, dem Verhältnis zur DDR sowie den diplomatischen Reaktionen auf die innerdeutschen Entwicklungen. \nDer Blick zurück auf die Wendezeit wird dabei mit einer Einschätzung der heutigen deutsch-russischen bzw. europäisch-russischen Beziehungen verknüpft: Welche Linien lassen sich ziehen\, was hat sich gewandelt und was ist aus damaliger Perspektive heute kaum vorstellbar? Die Veranstaltung bietet damit Gelegenheit zur Diskussion über historische Erfahrungen\, internationale Diplomatie und aktuelle Herausforderungen europäischer Außenpolitik. \nEine Veranstaltung der Konrad Adenauer Stiftung. Politisches Bildungsforum Sachsen  \nAnmeldung
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SUMMARY:Offener Sonntag im Capa-Haus
DESCRIPTION:Die Dauerausstellung „War is Over“ sowie die Sonderausstellung „Colditz im Capa. Das Gefangenenlager” sind kostenfrei zugänglich. Es werden Kurzführungen angeboten.
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SUMMARY:Die deutschsprachige Literatur der Frauen aus dem KZ Ravensbrück
DESCRIPTION:Erzähltes Leben nach dem Holocaust im geteilten Deutschland \nLesung und Gespräch mit Sina Meißgeier und Ilse Nagelschmidt \nAnmeldung unter shop.freiheit.org/#!/Veranstaltung/6shr1 \nEine Veranstaltung der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit. Länderbüro Mitteldeutschland und der Wilhelm-Külz-Stiftung
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SUMMARY:„Wir waren die Juddebube“. Die Frankfurter Eintracht und ihre Juden
DESCRIPTION:Vortrag und Diskussion mit Felix Börner (Eintracht Frankfurt Museum) \nEintracht Frankfurt galt lange Zeit als „Judenclub“. Man hatte einen liberalen und kosmopolitischen Ruf und auch tatsächlich wirkten in den Anfangsjahren der Eintracht viele jüdische Sportler\, Mäzene und Funktionäre mit. Nicht zuletzt deshalb war der Verein von der Machtübernahme der Nazis stärker betroffen als andere prominente Clubs. Bereits 1933 wurden Juden vom Regime systematisch aus Funktionärsposten herausgedrängt. Auch in Frankfurt wurden die Spitzenpositionen von Leuten besetzt\, die dem nationalsozialistischen System dienlich waren. Die Vereine handelten oft in vorauseilendem Gehorsam. Opportunismus\, Machtkalkül und Karrierestreben machten sich auch im Vereinsleben breit.\nIn der post-nationalsozialistischen Sportwelt dominierte auch in Frankfurt der Geist des „Unpolitischen“. Die zumeist dünne Quellenlage diente allzu oft als Vorwand\, sich nicht mit der Vergangenheit befassen zu können oder zu müssen. Akteure\, die während des Nationalsozialismus als Funktionsträger agierten\, konnten bei der Eintracht bis in die 1990er Jahre als Ehrenmitglieder auf den Tribünen Platz nehmen. Dem privaten Engagement einzelner Fans und Fangruppen ist es zu verdanken\, dass sich mittlerweile Vieles verändert hat und z.B. die Geschichte von Helmut „Sonny“ Sonneberg\, dem vielleicht wichtigsten Zeitzeugen der Eintracht im NS\, endlich den Raum erhalten hat\, den sie verdient.\nWelche Rolle Erinnerungsabwehr und Antisemitismus nach 1945 spielten\, wie schwer die Auseinandersetzung und Aufarbeitung der NS-Vergangenheit auch bei der Eintracht waren und immer noch sind\, davon erzählt Felix Börner vom Eintracht Frankfurt Museum. \nEine gemeinsame Veranstaltung von Chemiefans gegen Antisemitismus und dem Fanprojekt Leipzig. Mit freundlicher Unterstützung der Amadeu-Antonio-Stiftung\, dem Programm Weltoffenes Sachsen und der DFB-Kulturstiftung. \nFoto: Helmut „Sonny“ Sonneberg (c) Eintracht Frankfurt Museum
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SUMMARY:Offener Sonntag im Capa-Haus
DESCRIPTION:Die Dauerausstellung „War is Over“ sowie die Sonderausstellung „Colditz im Capa. Das Gefangenenlager” sind kostenfrei zugänglich. Es werden Kurzführungen angeboten.
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SUMMARY:ABGESAGT: Eine Hommage an den Menschen. Zum künstlerischen Schaffen von Lea Grundig
DESCRIPTION:Die Veranstaltung wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt. \nBuchvorstellung und Gespräch mit Sigrid Jacobeit und Anna Schlotmann\nModeration: Nora Pester \nLea Grundig gehört zur ersten Reihe deutscher Grafikerinnen des 20. Jahrhunderts. Als Jüdin und Kommunistin arbeitete sie während der NS-Diktatur in materieller Not\, war Erniedrigung\, Verfolgung und Haft ausgesetzt. Ihr Werk entstand in der Weimarer Zeit\, unter dem Faschismus\, im Exil in Israel und in der DDR. Die Autorinnen und Autoren von „Eine Hommage an den Menschen“ betrachten diese verschiedenen Lebens- und Schaffensphasen; Zeitzeugen berichten von ihrer Begegnung mit der Künstlerin. Sigrid Jacobeit und Anna Schlotmann stellen das Buch im Gespräch mit Nora Pester\, Verlegerin des Hentrich & Hentrich Verlags Leipzig\, vor.
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SUMMARY:Christoph Kaufmann: Friedrich Otto Gerstenberger. Der Architekt des Capa-Hauses
DESCRIPTION:Vortrag mit Christoph Kaufmann \nKaum ein Architekt der jüngeren Leipziger Geschichte ist so in Vergessenheit geraten wie Friedrich Otto Gerstenberger. Er wurde 1870 in Leipzig geboren und machte sich früh selbstständig. Obwohl er an Entwurf und Ausführung von weit mehr als 100 Gebäuden in Leipzig und Markkleeberg beteiligt war\, ist sein Gesamtwerk bisher weitgehend unbekannt. Das Capa-Haus in der heutigen Jahnallee 61 ist sicher eines seiner Hauptwerke. Das laut Bauakte „Herrschaftliche Wohnhaus“ wurde 1910 fertiggestellt. Es beherbergt heute u.a. die Erinnerungsstätte an den weltberühmten Fotografen Robert Capa. Ebenso bedeutend ist das 1912 errichtete „Haus Dreilinden“\, das heute als Spielort der „Musikalischen Komödie“ dient. Gerstenbergers zahlreiche Wohnbauten konzentrieren sich vor allem im Leipziger Süden und zeigen Stilelemente des Historismus\, des Jugendstils und des Reformstils. Otto Gerstenberger starb 1950 in Leipzig.
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SUMMARY:Buchsalon im Capa-Haus: Vom jüdischen Anteil der Demokratie und ihrer antisemitischen Bedrohung
DESCRIPTION:Mit Rabbinerin Elisa Klapheck und Sebastian Voigt\, Moderation: Nora Pester \nWelchen Anteil hat das Judentum an der deutschen Demokratie und wie wird diese durch erstarkenden Antisemitismus bedroht? Elisa Klapheck\, Rabbinerin der Jüdischen Gemeinde Frankfurt am Main\, Philosophin und Professorin für Jüdische Studien in Paderborn\, ist Herausgeberin der Streitschrift „175 Jahre Paulskirche. Jüdischer Anteil an der deutschen Demokratie“ (Hentrich & Hentrich). Sebastian Voigt\, Historiker\, langjähriger Mitarbeiter am Simon-Dubnow-Institut für jüdische Geschichte und Kultur an der Universität Leipzig und seit 2013 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Zeitgeschichte München-Berlin\, hat das Buch „Der Judenhass. Eine Geschichte ohne Ende?“ (Hirzel) verfasst. \nEine Veranstaltung im Rahmen des Themenjahres 2025 „Mehr als eine Geschichte. Buchstadt Leipzig“.
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SUMMARY:Offener Sonntag im Capa-Haus
DESCRIPTION:Die Dauerausstellung „War is Over“ sowie die Sonderausstellung „Colditz im Capa. Das Gefangenenlager” sind kostenfrei zugänglich. Es werden Kurzführungen angeboten.
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SUMMARY:Tag des offenen Denkmals im Capa-Haus
DESCRIPTION:Die Dauerausstellung „War is Over“ und die Sonderausstellung „Colditz im Capa. Das Gefangenenlager“ sind am Tag des offenen Denkmals geöffnet. Es werden Führungen zur Geschichte des Ortes\, zum Kriegsende im April 1945 und zum Fotografenpaar Robert Capa und Gerda Taro in Leipzig angeboten. Mit Kaffee und Kuchen
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SUMMARY:Buchsalon im Capa-Haus: Predigen in Zeiten der Krisen
DESCRIPTION:Mit Rabbinerin Ulrike Offenberg und Pfarrerin Britta Taddiken\nModeration: Nora Pester \nWie predigen in Zeiten von Krisen und Konflikten? Dieser Frage widmen sich Rabbinerin Ulrike Offenberg und Pfarrerin Britta Taddiken aus jüdischer und aus christlicher Perspektive. Britta Taddiken\, ehemalige Pfarrerin der Leipziger Thomaskirche\, veröffentlichte in diesem Jahr ihr Buch „Von wegen alt und verstaubt. Frisch gepredigt in der Kirche Johann Sebastian Bachs“ (EVA). Ulrike Offenberg\, Rabbinerin der Jüdischen Gemeinde Hameln\, Historikerin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Regina Jonas Seminar der Nathan Peter Levinson Stiftung\, ist die deutsche Übersetzerin des Buches „Durch das Jüdische Jahr“ von Rabbinerin Dalia Marx (Hentrich & Hentrich). \nEine Veranstaltung im Rahmen des Themenjahres 2025 „Mehr als eine Geschichte. Buchstadt Leipzig“.
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SUMMARY:Volker Weiß: „Das Deutsche Demokratische Reich. Wie die extreme Rechte Geschichte und Demokratie zerstört“
DESCRIPTION:Lesung und Gespräch mit Volker Weiß\nModeration: Daniela Schmohl \nIn seinem aktuellen Buch bietet der Historiker und Publizist Volker Weiß erneut eine tiefgehende und historisch fundierte Zeitdiagnose zur AfD und der extremen Rechten an. Im Gespräch mit ihm werden wir klären\, warum die Deutungshoheit über Geschichte und Gegenwart eine so zentrale Rolle im „geistigen Bürgerkrieg“ der extremen Rechten spielt. Welcher widersprüchlichen\, verklärenden und oft schrillen Geschichtskonstruktionen und Methoden sich die extreme Rechte bedient\, um ein neues autoritäres System in Deutschland auf den Weg zu bringen. Wir sprechen über die wichtigsten Strömungen und Akteure und schauen auf vergleichbare Aktionen der rechten Milieus in Russland und den USA.
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SUMMARY:Soft Opening: Colditz im Capa. Das Gefangenenlager
DESCRIPTION:Regina Thiede\, Museologin von Schloss Colditz\, gibt Einblicke in die Entstehung der Ausstellung und die Bedeutung der gezeigten historischen Aufnahmen der in Colditz inhaftierten Offiziere des berühmten Sonderlagers Oflag IV C\, die erstmals außerhalb des Schlosses und in Leipzig gezeigt werden.  \nVeranstalter: Schloss Colditz und CAPA Culture gGmbH
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