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SUMMARY:Sonderausstellung "100+ Synagogen in Deutschland"
DESCRIPTION:Der US-amerikanisch-israelische\, u. a. in Leipzig lebende Künstler Alex Jacobowitz zeigt mit seiner Ausstellung „100+ Synagogen in Deutschland“ eindrucksvoll\, wie lebendig jüdisches Erbe heute wieder ist. Er präsentiert über Jahrhunderte erhaltene Gebetshäuser und Synagogen\, die eine neue Bestimmung fanden und dennoch ihre Geschichte bewahrten\, sowie Neubauten\, errichtet von den wiedererstarkten jüdischen Gemeinden unserer Zeit. \nSchon im 4. Jahrhundert lebten Jüdinnen und Juden auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands. Mit dem Wachsen ihrer Gemeinden entstanden über die Jahrhunderte Synagogen – prachtvolle Gotteshäuser\, einzigartig in Architektur und Ausdruck\, erbaut zur Ehre ihres Schöpfers. Während einige Synagogen Krieg und Zerstörung durch die sogenannte „Arisierung“ überstanden\, wurden viele zerstört. Nicht wenige der nach 1945 noch existierenden Synagogen wurden zweckentfremdet oder abgerissen\, weil sie niemand mehr brauchte. „100+ Synagogen in Deutschland“ legt ein beeindruckendes Zeugnis von jüdischer Vergangenheit und Gegenwart in Deutschland ab.  \nDie Ausstellung basiert auf dem gleichnamigen Bildband von Alex Jacobowitz im Hentrich & Hentrich Verlag. \nAlex Jacobowitz\, geboren 1960\, ist Xylophonvirtuose\, spezialisiert auf traditionelle jüdische Musik. Er engagiert sich für jüdische Kultur\, Musik und Literatur in Europa. \nVeranstalter: CAPA Culture gGmbH\, Hentrich & Hentrich Verlag \nEine Ausstellung im „Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026“
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SUMMARY:Zwischen Anfeindung und Ausschluss: Antisemitismus im Sport
DESCRIPTION:Mit Yuval Rubovitch und Clara-Sophia Müller\nModeration: Hans-Christoph Thiele (Chemiefans gegen Antisemitismus)  \nOb in der Champions League oder bei der Vuelta\, bei Kampfsportveranstaltungen oder beim Basketball\, ob in Arenen\, auf Tribünen oder bei Kinder- und Jugendwettkämpfen: Antisemitische Anfeindungen und Angriffe im Sport gehören zum Alltag. Der 7. Oktober 2023 stellte auch im Sport eine Zäsur dar. Seitdem haben die Angriffe auf jüdische\, jüdisch-konnotierte und israelische Sportler:innen und Fans neue Dimensionen erreicht. Hinzu kommt die zumeist ausbleibende Solidarität mit den Betroffenen. Yuval Rubovitch und Clara-Sophie Müller diskutieren aktuelle und historische Erscheinungsformen von Antisemitismus im Sport: Wie funktionierten Ausschlüsse von Jüd:innen während der Zeit des Nationalsozialismus? Wo verlaufen mögliche Parallelen und worin unterscheiden sich die Formen der Anfeindungen damals und heute? Wie können Empathie und Solidarität mit Betroffenen gestärkt werden\, jüdische Sichtbarkeit und die Bekämpfung von Antisemitismus im Sport wieder mehr Nachdruck erhalten?  \nYuval Rubovitch ist Historiker und Autor des Buches „Mit Sportgeist gegen die Entrechtung. Die Geschichte des jüdischen Sportvereins Bar Kochba Leipzig“. Er ist Fußballfan und lebte lange in Leipzig. Aktuell wohnt er zusammen mit seiner Familie in Leipzigs israelischer Partnerstadt Herzliya.\nClara-Sophia Müller ist Sportsoziologin\, Trainerin und Journalistin u.a. für die taz und die Jungle World. Sie beschäftigt sich mit Ethnografie\, Sportkritik\, Kampfsport\, Krav Maga und Antisemitismus. \nEine Veranstaltung im Rahmen von „Tacheles. Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026“\, gefördert von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen\, von Leipzig-Herzliya e.V. und Fanprojekt Leipzig
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SUMMARY:Studientag 90 Jahre Spanischer Bürgerkrieg – Zum Stand des visuellen Erinnerns
DESCRIPTION:Der Spanische Bürgerkrieg (1936–1939) leitete den Zweiten Weltkrieg ein. Die deutsche Luftwaffe hatte einen entscheidenden Anteil am Sieg der Putschisten\, der Spanien bis zum Tode Francos 1975 eine Diktatur bescherte und bis heute nachwirkt. In ihm verknüpfen sich deutsche und spanische Kulturgeschichte und unterschiedlichste Erinnerungskulturen – in der BRD und DDR\, aber auch im Vergleich zwischen Deutschland und Spanien.\nVor diesem Hintergrund untersucht der Studientag die Geschichte und Aktualität des Spanischen Bürgerkrieges in Kunst (u. a. Picassos „Guernica“)\, Fotografie (u. a. Gerda Taro und Robert Capa)\, Denkmalpflege\, Gedenkarchitekturen (u. a. auf Friedhöfen in Madrid und Paris) und populären Bildmedien (u. a. Film). Für die interdisziplinären Beiträge konnten ebenso langjährige Fachleute aus Deutschland und Spanien wie Nachwuchswissenschaftler:innen gewonnen werden. Ein besonderer Bezugspunkt zu Leipzig ist das Capa–Haus\, für das eine vergleichbare Initiative in Madrid existiert.  \nDie Konferenz findet vom 11. bis 13. Oktober 2026 am Institut für Kunstgeschichte der Universität Leipzig\, Dittrichring 18–20\, 04109 Leipzig statt\, am Vormittag des 12. Oktober im Capa-Haus. \nVeranstalter: Institut für Kunstgeschichte der Universität Leipzig\, Capa-Haus Leipzig\, Carl Justi Vereinigung
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SUMMARY:Dara Horn: „Von der Liebe zu toten Juden“
DESCRIPTION:Buchvorstellung und Gespräch mit Joël Ben-Yehoshua und Ronja Bußmann \nWarum erfährt jüdisches Leiden so viel Aufmerksamkeit\, während jüdisches Leben in der Gegenwart häufig wenig Beachtung findet oder sogar als störend wahrgenommen wird? Dieser unbequemen Frage geht die US-amerikanische Autorin Dara Horn in ihrem Buch „Von der Liebe zu toten Juden“ (People Love Dead Jews) nach. Horn verbindet historische Beispiele und persönliche Erfahrungen mit einer scharfen Analyse unserer Erinnerungskultur und des Umgangs mit jüdischem Leben. Sie schreibt über den weltweiten Kult um Anne Frank\, das jiddische Staatstheater der Sowjetunion\, die jüdische Geschichte der chinesischen Stadt Harbin und den Lebensretter Hannah Arendts\, Varian Fry. Mit klarem Blick verknüpft Horn Geschichten aus aller Welt mit Momenten aus ihrem eigenen Familienalltag: Wie erklärt man einem zehnjährigen jüdischen Kind Shakespeares Shylock? Warum empören Hakenkreuze auf Schultischen kaum jemanden? Und welche Kraft liegt in der jüdischen Tradition\, im Gebet und im Lernen? \nDie Übersetzer*innen Joël Ben-Yehoshua und Ronja Bußmann diskutieren zentrale Thesen des Buches und ihre Bedeutung für Deutschland. Im Mittelpunkt stehen Fragen nach Erinnerungskultur und Antisemitismus\, nach gesellschaftlichen Erwartungen an Jüdinnen und Juden und danach\, wie jüdisches Leben heute selbstverständlich sichtbar und anerkannt sein kann.  \nModeriertes Gespräch mit anschließender Publikumsdiskussion.  \nDie Veranstaltung findet im Rahmen der Bildungs- und Aktionswochen gegen Antisemitismus 2026 statt.
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SUMMARY:Helmut Eschwege: Jude\, Humanist und rebellischer Denker
DESCRIPTION:Vortrag: Martin Jander (Berlin)\nModeration: Alexandra Farkas Bandl (Leipzig) \nHelmut Eschwege (1913–1992) zählt zu den bedeutendsten jüdischen Historikern der DDR und ist heute dennoch weitgehend vergessen. Bereits 1959 verfasste er eine der ersten umfassenden Darstellungen der Shoah in deutscher Sprache. In der DDR konnten seine Arbeiten jedoch nur in zensierter Form erscheinen.\nDer Historiker Dr. Martin Jander zeichnet Leben und Werk Eschweges nach: von seiner Flucht nach Eretz Israel über seine wissenschaftliche Arbeit in Dresden bis zu seinem Einsatz für die Erinnerung an die Shoah und die Geschichte der Juden in Deutschland. Dabei zeigt er\, weshalb Eschweges Denken bis heute nichts von seiner Aktualität verloren hat. \nDr. Martin Jander ist Historiker und Lehrbeauftragter an der Freien Universität Berlin. Er forscht zur Geschichte der DDR und ihrer Opposition\, zur deutsch-jüdischen Zeitgeschichte sowie zum internationalen Terrorismus. \nAlexandra Farkas Bandl war 2022 bis 2026 Vorsitzende von TaMaR Germany e. V. Gemeinsam mit Hannah Sahl koordiniert sie das von TACHELES 2026 geförderte Projekt „Jüdische Perspektiven auf Zionismus in Sachsen: Geschichte und Gegenwart“. \nEine Veranstaltung von TaMaR Germany e. V. im Rahmen von „Tacheles – Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026“.
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SUMMARY:Sonderausstellung „Tel Aviv statt Leipzig: Der Verband ehemaliger Leipziger in Israel“
DESCRIPTION:Nach der Schoah war das jüdische Leben in Leipzig fast vollständig vernichtet\, nur wenige Überlebende kehrten in die Stadt zurück. Gleichzeitig lebten zahlreiche ehemalige Leipzigerinnen und Leipziger nun in Israel. Die Ausstellung erzählt von der Gründung des „Verbands ehemaliger Leipziger in Israel“ im Jahr 1953 in Tel Aviv. Sie zeigt die Aktivitäten und Verdienste dieses besonderen Zusammenschlusses und das wechselvolle Verhältnis zu Leipzig. Vorgestellt wird der Verband als besonderer Akteur im Kontext deutsch-israelischer Beziehungen\, mit seinen wichtigen erinnerungskulturellen Impulsen für das jüdische Leben in Leipzig und ganz Sachsen.  \nDie Ausstellung basiert auf dem Buch „Der Verband ehemaliger Leipziger in Israel“ von Sven Trautmann-Meincke im Hentrich & Hentrich Verlag. \nEine Ausstellung im Rahmen von „Tacheles. Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026“\, gefördert von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen
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