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SUMMARY:Sonderausstellung "100+ Synagogen in Deutschland"
DESCRIPTION:Alex Jacobowitz zeigt mit seiner Ausstellung „100+ Synagogen in Deutschland“ eindrucksvoll\, wie lebendig jüdisches Erbe heute wieder ist. Er präsentiert über Jahrhunderte erhaltene Gebetshäuser und Synagogen\, die eine neue Bestimmung fanden und dennoch ihre Geschichte bewahrten\, sowie Neubauten\, errichtet von den wiedererstarkten jüdischen Gemeinden unserer Zeit. \nSchon im 4. Jahrhundert lebten Jüdinnen und Juden auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands. Mit dem Wachsen ihrer Gemeinden entstanden über die Jahrhunderte Synagogen – prachtvolle Gotteshäuser\, einzigartig in Architektur und Ausdruck\, erbaut zur Ehre ihres Schöpfers. Während einige Synagogen Krieg und Zerstörung durch die sogenannte „Arisierung“ überstanden\, wurden viele zerstört. Nicht wenige der nach 1945 noch existierenden Synagogen wurden zweckentfremdet oder abgerissen\, weil sie niemand mehr brauchte. „100+ Synagogen in Deutschland“ legt ein beeindruckendes Zeugnis von jüdischer Vergangenheit und Gegenwart in Deutschland ab.  \nDie Ausstellung basiert auf dem gleichnamigen Bildband von Alex Jacobowitz im Hentrich & Hentrich Verlag. \nAlex Jacobowitz\, 1960 geboren\, ist US-Amerikaner und Israeli\, Xylophonvirtuose\, spezialisiert auf traditionelle jüdische Musik. Er engagiert sich für jüdische Kultur\, Musik und Literatur in Europa. \nVeranstalter: CAPA Culture gGmbH\, Hentrich & Hentrich Verlag
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SUMMARY:Vernissage „100+ Synagogen in Deutschland“
DESCRIPTION:Mit Alex Jacobowitz\, 1960 geboren\, US-Amerikaner und Israeli\, Xylophonvirtuose\, spezialisiert auf traditionelle jüdische Musik. Er engagiert sich für jüdische Kultur\, Musik und Literatur in Europa.
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SUMMARY:Tag des offenen Denkmals im Capa-Haus
DESCRIPTION:Die Dauerausstellung „War is Over“ und die Sonderausstellung „100+ Synagogen in Deutschland“ sind am Tag des offenen Denkmals geöffnet. Es werden Führungen zur Geschichte des Ortes\, zum Kriegsende im April 1945 und zum Fotografenpaar Robert Capa und Gerda Taro in Leipzig angeboten. Mit Kaffee und Kuchen
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SUMMARY:Die Macht feministischer Öffentlichkeit – 160 Jahre „Neue Bahnen“ und die Frauenbewegung
DESCRIPTION:Mit Prof. Dr. Susanne Schötz\, PD Dr. Astrid Franzke\nModeration: Nane Pleger \nWie verschafft sich eine soziale Bewegung Gehör in einer Zeit ohne soziale Medien oder das Internet? Wie war es im 19. Jahrhundert möglich\, dass sich die Frauenbewegung zu einer Massenorganisation in Deutschland entwickelte? 1865 gründeten Louise Otto-Peters und ihre Mitstreiterinnen den Allgemeinen Deutschen Frauenverein (ADF) in Leipzig und brachten die Vereinszeitschrift „Neue Bahnen“ heraus. Sie sollte zum zentralen Medium der ersten organisierten Frauenbewegung werden. In verschiedenen Rubriken berichteten die Autor:innen über das Vereinsgeschehen\, vermittelten aber auch ganz praktische Handlungsweisen zur Selbstorganisation und politischen Praxis\, etwa mittels Petitionen. Besonders die Kernforderungen des ADFs\, nämlich Mädchen und Frauen bessere Zugänge zu Bildung und Erwerbsarbeit zu ermöglichen\, konnten somit einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Bemerkenswert ist\, dass die „Neuen Bahnen“ auch über internationale Entwicklungen und Initiativen sowie technische Neuerungen\, Kunst\, Literatur und Kultur berichteten.\nDie Veranstaltung nimmt das 160-jährige Jubiläum der ersten Ausgabe zum Anlass\, die Rolle der „Neuen Bahnen“ für die Entstehung feministischer Öffentlichkeit zu diskutieren. Die Historikerinnen Astrid Franzke und Susanne Schötz geben einen Überblick zu ihrer Bedeutung für Vernetzung\, Wissenstransfer und Geschichte der Frauenbewegung. \nVeranstalter: Eine Veranstaltung der Louise-Otto-Peters-Gesellschaft e.V.\, gefördert vom Digitalen Deutschen Frauenarchiv
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SUMMARY:Zwischen Anfeindung und Ausschluss: Antisemitismus im Sport
DESCRIPTION:Mit Yuval Rubovitch und Clara-Sophia Müller\nModeration: Hans-Christoph Thiele (Chemiefans gegen Antisemitismus)  \nOb in der Champions League oder bei der Vuelta\, bei Kampfsportveranstaltungen oder beim Basketball\, ob in Arenen\, auf Tribünen oder bei Kinder- und Jugendwettkämpfen: Antisemitische Anfeindungen und Angriffe im Sport gehören zum Alltag. Der 7. Oktober 2023 stellte auch im Sport eine Zäsur dar. Seitdem haben die Angriffe auf jüdische\, jüdisch-konnotierte und israelische Sportler:innen und Fans neue Dimensionen erreicht. Hinzu kommt die zumeist ausbleibende Solidarität mit den Betroffenen. Yuval Rubovitch und Clara-Sophie Müller diskutieren aktuelle und historische Erscheinungsformen von Antisemitismus im Sport: Wie funktionierten Ausschlüsse von Jüd:innen während der Zeit des Nationalsozialismus? Wo verlaufen mögliche Parallelen und worin unterscheiden sich die Formen der Anfeindungen damals und heute? Wie können Empathie und Solidarität mit Betroffenen gestärkt werden\, jüdische Sichtbarkeit und die Bekämpfung von Antisemitismus im Sport wieder mehr Nachdruck erhalten?  \nYuval Rubovitch ist Historiker und Autor des Buches „Mit Sportgeist gegen die Entrechtung. Die Geschichte des jüdischen Sportvereins Bar Kochba Leipzig“. Er ist Fußballfan und lebte lange in Leipzig. Aktuell wohnt er zusammen mit seiner Familie in Leipzigs israelischer Partnerstadt Herzliya.\nClara-Sophia Müller ist Sportsoziologin\, Trainerin und Journalistin u.a. für die taz und die Jungle World. Sie beschäftigt sich mit Ethnografie\, Sportkritik\, Kampfsport\, Krav Maga und Antisemitismus. \nEine Veranstaltung im Rahmen von „Tacheles. Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026“\, gefördert von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen\, von Leipzig-Herzliya e.V. und Fanprojekt Leipzig
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