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SUMMARY:Fotoausstellung: Haus der Ewigkeit. Jüdische Friedhöfe im mitteleuropäischen Kulturraum 2004-2024
DESCRIPTION:Jüdische Friedhöfe zählen neben Synagogen und Mikwaot (rituelle Tauchbäder) zu den unabdingbaren Einrichtungen von jüdischen Gemeinden\, sie sind damit ein wesentlicher Bestandteil der jüdischen Alltagskultur. In ihnen spiegelt sich die große Vielfalt der einstigen jüdischen Bevölkerung und ihr sozialer Status wider: Industrielle\, Bankiers\, Kaufleute (überwiegend aus der Textilwirtschaft)\, Hoteliers\, Rabbiner\, Talmudgelehrte\, gefallene Soldaten und Offiziere des Ersten Weltkrieges sowie Personen\, die in Handwerk\, Landwirtschaft\, Politik\, Rechtsanwaltswesen\, Architektur\, Philosophie\, Publizistik\, Verlagswesen\, Wissenschaft\, Medizin\, Musik\, Kunst und Sport tätig waren – hinter jedem Grabstein steht die Biographie eines verstorbenen Menschen.\nIm Rahmen des Ausstellungsprojekts wurden bis heute mehr als 70 jüdische Friedhöfe in Deutschland\, Polen\, der Ukraine und der Tschechischen Republik mittels Schwarz/Weiß-Fotografien dokumentarisch festgehalten. Kurze Steckbriefe zu den besuchten Friedhöfen erläutern die örtlichen Gegebenheiten und beleuchten exemplarisch einige Biographien der dort Bestatteten. Der Rückblick auf die Geschichte der jeweiligen jüdischen Gemeinden und ihrer letzten Ruhestätten macht das Ausmaß der Auslöschung jüdischen Lebens und Wirkens in allen vier Ländern deutlich. Die Ausstellung möchte dazu beitragen\, die Erinnerung zu bewahren und die noch erhaltenen Spuren für die nachfolgenden Generationen sicht- und erlebbar zu machen. \nEine Ausstellung des Kulturvereins „Freundeskreis zum Erhalt der jüdischen Friedhöfe im mitteleuropäischen Kulturraum\, e.V.“ in Kooperation mit der CAPA Culture gGmbH \nEröffnung am 4. April 2024\, 19 Uhr\nÖffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 11 bis 16 Uhr (außer an Feiertagen)\nsowie am Sonntag\, 21. April und 19. Mai 2024 11 bis 16 Uhr \nEintritt frei\nKeine Anmeldung erforderlich
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SUMMARY:Lange Nacht der Museen: Krieg und Liebe im Fokus. Gerda Taro und Robert Capa
DESCRIPTION:Gerda Taro (1910–1937) und Robert Capa (1913–1954) schufen die moderne Kriegsfotografie. Sie gingen „nah ran“\, riskierten ihr Leben für Bilder\, die die Weltöffentlichkeit sehen sollte. Das junge Fotografen- und Liebespaar revolutionierte den Blick auf Krieg\, Gewalt und Leid. Die besondere Beziehung der beiden zueinander und zu Leipzig steht im Fokus einer ca. 20-minütigen Führung und Präsentation\, die zu jeder vollen Stunde im Capa-Haus angeboten wird. Letzte Führung um 23.00 Uhr. Mit Getränkeverkauf. \nEintritt: Ticket „Lange Nacht der Museen“\nAnmeldung: nicht erforderlich
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SUMMARY:(K)eine Mutter – Lesung mit Jeanne Diesteldorf
DESCRIPTION:Im Durchschnitt entscheidet sich jede vierte Frau einmal im Leben dafür\, eine Schwangerschaft abzubrechen. Dennoch sprechen nur wenige darüber – weder öffentlich\, noch im Privaten. „(K)eine Mutter“ erzählt die Geschichten von zwölf Frauen\, die abgetrieben haben. Das Buch gibt ihnen Raum\, zu berichten: Von den Umständen der Schwangerschaft\, dem Grübeln und der schwierigen Suche nach Informationen und medizinischer Versorgung. Vom Moment der Entscheidung und davon\, wie die Abtreibung ihre Beziehung zu sich selbst und zu ihrem Umfeld veränderte. Es sind Geschichten von Schmerz und Verzweiflung\, von Selbstbehauptung und von Befreiung. Jeanne Diesteldorf hat abgetrieben und jahrelang darüber geschwiegen. Ihr außergewöhnliches Buch ist ein entschiedenes Plädoyer für das Recht am eigenen Körper. \nEinlass: 18:00 Uhr; Beginn: 18:30 Uhr \nDie Veranstaltung findet in Kooperation mit Weiterdenken – Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen und dem Jugendphase e.V. statt.
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SUMMARY:Adi Schwartz: Der Kampf um Rückkehr. Wie die westliche Nachsicht für den palästinensischen Traum den Frieden behindert hat
DESCRIPTION:Vortrag und Gespräch mit Adi Schwartz (in englischer Sprache) \n1948 wurden 700 000 Palästinenser durch den ersten arabisch-israelischen Krieg aus ihren Häusern vertrieben. Mehr als 70 Jahre später sind die meisten ihrer Häuser längst verschwunden\, aber Millionen ihrer Nachkommen sind immer noch als Flüchtlinge registriert\, viele leben in Flüchtlingslagern. Diese Gruppe blieb im Gegensatz zu unzähligen anderen\, die nach dem Zweiten Weltkrieg und anderen Konflikten vertrieben wurden\, staatenlos und forderte\, sich im Staat Israel niederzulassen. Ihr Glaube an ein „Rückkehrrecht“ ist eines der größten Hindernisse für eine erfolgreiche Diplomatie und einen dauerhaften Frieden in der Region. Adi Schwartz und Einat Wilf\, beide liberale Israelis\, die eine Zwei-Staaten-Lösung befürworten\, enthüllen die Ursprünge der Idee eines Rückkehrrechts und erklären\, wie die UNRWA – die UN-Agentur\, die mit der Suche nach einer Lösung für die Flüchtlinge befasst ist – dem palästinensischen\, arabischen und internationalen politischen Druck nachgab\, um ein dauerhaftes „Flüchtlingsproblem“ zu schaffen. Sie argumentieren\, dass die palästinensische Forderung nach einem „Rückkehrrecht“ keine rechtliche oder moralische Grundlage hat und plädieren leidenschaftlich dafür\, dass die USA\, die UN und die EU diese Tatsache zum Wohle der Israelis und Palästinenser gleichermaßen anerkennen. \nEintritt frei\nKeine Anmeldung erforderlich
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SUMMARY:Freiheit im Fokus. Gerda Taro und Robert Capa in Leipzig
DESCRIPTION:Buchpremiere und Gespräch\nDie Autorin Irme Schaber im Gespräch mit der Verlegerin Nora Pester \nDie beiden berühmten Kriegsfotografen Gerda Taro (1910–1937) und Robert Capa (1913–1954) verband nicht nur eine besondere Beziehung zueinander\, sondern auch zu Leipzig. Gerda Taro war 1929 mit ihrer Familie in die Messestadt gezogen. Hier wurde die junge Jüdin im Kampf gegen den Nationalsozialismus und den spürbar wachsenden Antisemitismus rasch politisiert und im März 1933 verhaftet. Von hier floh sie nach Paris\, wo sie Robert Capa kennenlernte. Zwölf Jahre später kam Robert Capa nach Leipzig – im April 1945 mit der US-Armee. Der mittlerweile weltbekannte Kriegsfotograf wollte die Befreiung der Stadt von den Nazis mit seiner Kamera dokumentieren. Anlässlich seines 70. Todestages am 25. Mai wird die erste Doppelbiographie dieses besonderen Paares präsentiert.  \nEin Projekt mit Unterstützung der MONOM Stiftung und des Stadtgeschichtlichen Museums Leipzig \nEintritt frei\nKeine Anmeldung erforderlich
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