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SUMMARY:Ausstellungseröffnung: Mitten in der Kurve – Jüdische Fan- und Fußballkultur
DESCRIPTION:Ausstellungseröffnung\, Preisverleihung und Podiumsdiskussion \n18.00 Uhr Ausstellungseröffnung und Führung durch die Ausstellung\n19.00 Uhr Vorstellung des Projekts\, Auszeichnung der Preisträger\n19.30 Uhr Podiumsdiskussion über jüdische Fußball- und Fankultur mit Ruben Gerczikow\, Monty Ott und Felix Tamsut\, Moderation: Simon Raulf (Projektleiter) \nEin Projekt des Vereins Netzwerk Jüdisches Leben e.V. in Kooperation mit der CAPA Culture gGmbH. Offizieller Beitrag zum Kunst- und Kulturprogramm zur UEFA EURO 2024TM\, gefördert von der Stiftung Fußball & Kultur EURO 2024 gGmbH unter der Dachmarke der Bundesregierung „Heimspiel für Europa“. \nEintritt frei\nKeine Anmeldung erforderlich
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SUMMARY:Ausstellung: Mitten in der Kurve – Jüdische Fan- und Fußballkultur
DESCRIPTION:In Stadien und auf Fußballplätzen treffen Menschen mit unterschiedlichsten Identitäten\, Biographien\, Religionen und aus unterschiedlichsten sozialen Schichten aufeinander\, um ihrer geteilten Leidenschaft nachzugehen: dem Fußball.\nDie Fotoausstellung „Mitten in der Kurve – Jüdische Fan- und Fußballkultur“ will die Fußballbegeisterung rund um die Europameisterschaft 2024 nutzen\, um eine Facette vielfältigen jüdischen Lebens sichtbar zu machen: jüdische Fußball- und Fankultur! Im Rahmen eines Fotowettbewerbs wurden jüdische Fußballfans ermutigt\, ihre Leidenschaft für Fußball und ihren Lieblingsverein in Fotos und kurzen Statements auszudrücken. In der Ausstellung werden unterschiedliche Aspekte der Verknüpfung von jüdischer Identität und Fußballbegeisterung gezeigt\, darunter die Einreichungen der drei Preisträger. \nEin Projekt des Vereins Netzwerk Jüdisches Leben e.V. in Kooperation mit der CAPA Culture gGmbH. Offizieller Beitrag zum Kunst- und Kulturprogramm zur UEFA EURO 2024TM\, gefördert von der Stiftung Fußball & Kultur EURO 2024 gGmbH unter der Dachmarke der Bundesregierung „Heimspiel für Europa“. \nEröffnung am 3. Juni 2024\, 18 Uhr\nÖffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 11 bis 16 Uhr (außer an gesetzlichen Feiertagen)\nsowie am Sonntag\, 16. Juni und 21. Juli 2024 11 bis 16 Uhr  \nEintritt frei\nKeine Anmeldung erforderlich
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SUMMARY:Antifaschistische Waschmaschinen? Perspektiven\, Chancen und Probleme einer demokratischen Erinnerungskultur in Sachsen
DESCRIPTION:Vortrag von Jonas Kühne (sLAG)\nModeration: Martin Clemens Winter (Universität Leipzig\, Historisches Seminar) \nDie Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit findet an vielen Orten statt: in Gedenkstätten\, an Schulen\, in sozialen Zentren\, in Familien\, in der Öffentlichkeit und am Arbeitsplatz. Schuld- und Abwehrkomplexe der deutschen Nachkriegsgesellschaft(en) mischen sich mit kritisch-selbstreflexivem Aufarbeitungsinteresse und dem Wunsch „aus der Geschichte zu lernen“. Während in Gedenkstätten\, Dokumentationszentren und zivilgesellschaftlichen Initiativen kontinuierlich politisch-historische Bildungsarbeit mit zunehmend diversen Zielgruppen geleistet wird\, müssen sie mit häufig unzureichenden finanziellen Mitteln und Ressourcen kämpfen. Gleichzeitig sollen sie – vor allem nach antisemitischen Vorfällen\, rassistischen Ausschreitungen und rechtem Terror – eine Vielzahl an „demokratischen Dienstleistungen“ erfüllen und Menschen vor Ungleichwertigkeitsideologien immunisieren. Doch ist das realistisch? Vor welchen Herausforderungen steht eine demokratische Erinnerungskultur? Welche Chancen und Perspektiven ergeben sich künftig für eine kritische Erinnerungsarbeit? \nDie Veranstaltung ist Teil der Reihe „Demokratie. Geschichte. Schreiben. – Politische Teilhabe und demokratische Bewegungen in und über Sachsen hinaus“. \nEine Veranstaltung der sLAG in Kooperation mit dem Historischen Seminar der Universität Leipzig; gefördert durch die Alfred Landecker Foundation \nEintritt frei\nKeine Anmeldung erforderlich
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SUMMARY:Polizei und Protest. Seminar zu Geschichte und Gegenwart des Protest Policing
DESCRIPTION:Seminar mit Michael Sturm (Historiker)\, Peter Römer (Politikwissenschaftler) und Susanne Feustel (Politikwissenschaftlerin und Kriminologin)\n7. Juni 2024\, 15.00-20.30 Uhr\, 8. Juni 2024\, 10.00-15.00 Uhr \nDie Aufgabe von Polizei besteht auch darin\, Versammlungen zu schützen\, Versammlungsrecht zu gewährleisten und die Auswirkungen auf das öffentliche Leben angemessen zu reduzieren. Häufig entzündet sich an polizeilichen Praktiken im Protestgeschehen harsche Kritik. Dass die Polizei sich oftmals als politische Akteurin versteht\, rechtsstaatliche Grenzen überschreitet und unverhältnismäßig Gewalt anwendet\, ist dann der Vorwurf der einen Seite. Dass sich politische Aktivist*innen kriminell\, weil die öffentliche Ordnung störend oder gewalttätig\, verhalten ist der Vorwurf der anderen. Im Seminar beschäftigen wir uns mit folgenden Fragestellungen:\nWelche Bedeutung kommt Straßenprotesten aus historischer und aktueller Perspektive zu?\nWelche Aufgaben hat Polizei im Protestgeschehen?\nWas ist unter „Protest Policing“ zu verstehen?\nWoran richtet sich polizeiliches Handeln im Protestgeschehen aus?\nWelche Möglichkeiten gibt es\, um Konflikte zwischen Polizei und\nProtestierenden zu deeskalieren?\nDas Seminar ist offen für Engagierte der demokratischen Zivilgesellschaft und andere Interessierte. \nReferent*innen:\nMichael Sturm (Historiker) und Peter Römer (Politikwissenschaftler) arbeiten als pädagogisch-wissenschaftliche Mitarbeiter bei Geschichtsort Villa ten Hompel in Münster. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Polizeigeschichte\, Protestgeschichte\, Mobile Beratung gegen Rechts. Susanne Feustel (Politikwissenschaftlerin und Kriminologin) arbeitet als Fachreferentin bei Kulturbüro Sachsen e.V. \nTeilnahme nur nach bestätigter Anmeldung bis zum 5. Mai 2024 unter anmeldung@kulturbuero-sachsen.de
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SUMMARY:Geistliche im Konzentrationslager Sachsenburg
DESCRIPTION:Buchvorstellung und Vortrag\nMit Oliver Arnhold (Autor)\, Raimund Grafe (Autor)\, Moderation: Felix Dümcke und Anna Schüller (Hg.) \nDen Protest gegen die „Deutsche Glaubensbewegung“ interpretierte der sächsische Gauleiter Martin Mutschmann als Widerstand gegen den Staat und ließ im Frühjahr 1935 Geistliche im KZ Sachsenburg inhaftieren.\nDie NS-Epoche war auch eine Zeit religiöser Erwachung. Im protestantischen Milieu wurde die Zerschlagung der Weimarer „Gottlosenrepublik“ bejubelt und Hitler als Erlöser gefeiert. Umso größer war die Irritation in kirchlichen Kreisen\, als im Frühjahr 1935 mehrere Geistliche im Konzentrationslager Sachsenburg inhaftiert wurden. Ihren Protest gegen die „Deutsche Glaubensbewegung“\, eine gegen die Kirche gerichteten Splittergruppierung im völkisch-religiösen Spektrum\, interpretierte der sächsische Gauleiter Martin Mutschmann als Widerstand gegen den Staat. Er bezichtigte den „Judenchristen“ Ernst Lewek als Drahtzieher hinter dem Protest.\nLewek\, evangelischer Pfarrer an der Leipziger Nikolaikirche\, galt nach den nationalsozialistischen Rassekriterien als Jude. Seine Haft in Sachsenburg ist im Kontext der „Arisierung“ der Kirche zu sehen\, die nicht nur auf Druck von außen erfolgte. Auch Vertreter der Kirche beteiligten sich bereitwillig an der Beseitigung aller als jüdisch geltenden Einflüsse aus ihrem religiösen Leben. Zu ihnen zählte nicht zuletzt Walter Grundmann. Der Leiter des Eisenacher „Entjudungsinstituts“ war ein einflussreicher Fürsprecher jener Kirchenpolitik\, unter der Lewek zu leiden hatte. Der Historiker Oliver Arnhold vergleicht die Biografien beider Mitglieder der sächsischen Landeskirche und geht anhand ihrer gegensätzlichen Werdegänge der Durchsetzung antisemitischer Ideologien nach\, die auch nach 1945 noch die Kirche prägten. Gegen diese unheilvolle Tradition richtete sich das erfolgreiche Engagement für eine öffentliche Würdigung Ernst Leweks\, von dem dessen Enkel Raimund Grafe berichtet. Eingeleitet werden die Vorträge durch die Herausgeber*innen des Sammelbandes. \nDie Veranstaltung ist eine Kooperation der sächsischen Landesarbeitsgemeinschaft Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus (sLAG) und der Geschichtswerkstatt Sachsenburg mit dem Hentrich & Hentrich Verlag \nEintritt frei\nKeine Anmeldung erforderlich
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