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Wie viel Antisemitismus steckt in der palästinensischen Nationalbewegung – wie viel steckt nicht darin?

12 November |19:00
kostenfrei

Interaktiver Vortrag mit Tom Würdemann (Hochschule für jüdische Studien Heidelberg)

Kaum etwas spaltet linke Gemüter in Deutschland so sehr wie die Frage, ob und wie der palästinensische Nationalismus antisemitisch sei. In der einen Extremform findet man die Vorstellung, Palästina sei als Volk nur erfunden worden, um „glühenden Antisemitismus“ zu verschleiern. In der anderen Extremform wird die Fragestellung von vornherein mit dem Argument zurückgewiesen, als Befreiungsbewegung könne auch offen judenfeindliche Rhetorik aus den Reihen des palästinensischen Nationalismus keinen Antisemitismus darstellen, da diese nur Ausdruck des Konflikts mit dem ‘Kolonisator’ sei.
Tom Khaled Würdemann wird gemeinsam mit den Besucher:innen ins Deutsche übersetzte Quellen aus 120 Jahren palästinensischer Nationalgeschichte analysieren und diskutieren, ob und wie viel Antisemitismus sie darin erkennen. Dabei werden verschiedene Facetten beleuchtet, wie z. B. der frühe Zionismus, die Mandatszeit, das Schicksalsjahr 1948, die palästinensische Linke der 1970er, der Islamismus und gegenwärtige wissenschaftliche Positionen.

Veranstalter: Eine Veranstaltung in der Reihe „between the lines“ von Transformative Bildung und Kultur e. V. in Kooperation mit dem linXXnet

Details

  • Datum: 12 November
  • Zeit:
    19:00
  • Eintritt: kostenfrei
  • Veranstaltungskategorie:

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