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Studientag 90 Jahre Spanischer Bürgerkrieg – Zum Stand des visuellen Erinnerns

12 Oktober |09:30 - 12:30
kostenfrei

Der Spanische Bürgerkrieg (1936–1939) leitete den Zweiten Weltkrieg ein. Die deutsche Luftwaffe hatte einen entscheidenden Anteil am Sieg der Putschisten, der Spanien bis zum Tode Francos 1975 eine Diktatur bescherte und bis heute nachwirkt. In ihm verknüpfen sich deutsche und spanische Kulturgeschichte und unterschiedlichste Erinnerungskulturen – in der BRD und DDR, aber auch im Vergleich zwischen Deutschland und Spanien.
Vor diesem Hintergrund untersucht der Studientag die Geschichte und Aktualität des Spanischen Bürgerkrieges in Kunst (u. a. Picassos „Guernica“), Fotografie (u. a. Gerda Taro und Robert Capa), Denkmalpflege, Gedenkarchitekturen (u. a. auf Friedhöfen in Madrid und Paris) und populären Bildmedien (u. a. Film). Für die interdisziplinären Beiträge konnten ebenso langjährige Fachleute aus Deutschland und Spanien wie Nachwuchswissenschaftler:innen gewonnen werden. Ein besonderer Bezugspunkt zu Leipzig ist das Capa–Haus, für das eine vergleichbare Initiative in Madrid existiert.

Die Konferenz findet vom 11. bis 13. Oktober 2026 am Institut für Kunstgeschichte der Universität Leipzig, Dittrichring 18–20, 04109 Leipzig statt, am Vormittag des 12. Oktober im Capa-Haus.

Veranstalter: Institut für Kunstgeschichte der Universität Leipzig, Capa-Haus Leipzig, Carl Justi Vereinigung

Details

  • Datum: 12 Oktober
  • Zeit:
    09:30 - 12:30
  • Eintritt: kostenfrei
  • Veranstaltungskategorie:

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