Sonderausstellung „Tel Aviv statt Leipzig: Der Verband ehemaliger Leipziger in Israel“

Nach der Schoah war das jüdische Leben in Leipzig fast vollständig vernichtet, nur wenige Überlebende kehrten in die Stadt zurück. Gleichzeitig lebten zahlreiche ehemalige Leipzigerinnen und Leipziger nun in Israel. Die Ausstellung erzählt von der Gründung des „Verbands ehemaliger Leipziger in Israel“ im Jahr 1953 in Tel Aviv. Sie zeigt die Aktivitäten und Verdienste dieses besonderen Zusammenschlusses und das wechselvolle Verhältnis zu Leipzig. Vorgestellt wird der Verband als besonderer Akteur im Kontext deutsch-israelischer Beziehungen, mit seinen wichtigen erinnerungskulturellen Impulsen für das jüdische Leben in Leipzig und ganz Sachsen.
Die Ausstellung basiert auf dem Buch „Der Verband ehemaliger Leipziger in Israel“ von Sven Trautmann-Meincke im Hentrich & Hentrich Verlag.
Eine Ausstellung im Rahmen von „Tacheles. Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026“, gefördert von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen
