Helmut Eschwege: Jude, Humanist und rebellischer Denker

Mit Martin Jander (Historiker, Berlin), Moderation: Alexandra Farkas Bandl (Leipzig)
Helmut Eschwege (1913–1992) zählt zu den bedeutendsten jüdischen Historikern der DDR und ist heute dennoch weitgehend vergessen. Bereits 1959 verfasste er eine der ersten umfassenden Darstellungen der Shoah in deutscher Sprache. In der DDR konnten seine Arbeiten jedoch nur in zensierter Form erscheinen.
Der Historiker Martin Jander zeichnet Leben und Werk Eschweges von seiner Flucht nach Eretz Israel über seine wissenschaftliche Arbeit in Dresden bis zu seinem Einsatz für die Erinnerung an die Shoah und die Geschichte der Juden in Deutschland nach. Dabei zeigt er, weshalb Eschweges Denken bis heute nichts von seiner Aktualität verloren hat.
Eine Veranstaltung in der Reihe „Jüdische Perspektiven auf Zionismus in Sachsen: Geschichte und Gegenwart“ von TaMaR Germany e. V. im Rahmen von „Tacheles. Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026“
